Flammkuchen und Co.

Die Bezeichnung Flammkuchen hat sich heute als Begriff für einen dünnen, salzigen Hefeteig mit einem Belag aus Sauerrahm, Zwiebeln und Speck in der Gastronomie durchgesetzt. Dabei ist der Flammkuchen keineswegs eine südbadische oder pfälzer Erfindung - höchstens der Name. In anderen Gegenden heißt der Kuchen anders, ist aber fast identsich.

Ein Abgrenzungsversuch zwischen Flammkuchen (südbadisch), Dinnete (oberschwäbisch), Blootz (nordwürttembergisch) und Dätscher, Deie (schwäbisch):

Die ersten drei sind s.g. Hitzkuchen, die noch vor dem Brot gebacken wurden. Der Dätscher ist ein salziger Hefeteig, der erst nach dem Brot, mit Kuchen und Hefezopf, in den Ofen kam. Die Form der Kuchen ist meist rund, beim Dätscher meist oval. Die Beläge sind weitgehend identisch.

500 gr. vom fertigen Brotteig

Belag:

Sauerrahm

Zwiebel

Speckwürfel

Menge und zusätzlich Kräuter nach gusto

Backzeit 8-15 min. je nach Ofentemperatur, Hitzkuchen 2-3 min. 

 

Ideen für Dätschervariationen kann man sich auf dem daetscherfest.de des Musikvereins Notzingen-Wellingen holen.